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Courage-AG des ASG kann Anne-Frank-Haus besuchen

Mit einer Spende von 500 Euro unterstützt der Lions-Club, Sektion Kleiner Odenwald, die Courage-AG am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium (ASG). Zehn Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 12 werden das Geld für eine zweitägige Bildungsfahrt Anfang Februar nach Amsterdam nutzen, bei der außer dem Besuch des Anne-Frank-Hauses auch ein Abstecher ins Jüdische Museum auf dem Programm steht.

Auslöser für die finanzielle Förderung war ein Projekt, das die Courage-AG anlässlich des Anne-Frank-Tages umgesetzt hatte. Das komplette Tagebuch wurde an einem einzigen Tag hörbar gemacht und von 8 bis 18 Uhr von Menschen aus allen Teilen der Schulgemeinschaft und der Stadt in der Aula auf einem Stuhl vorgelesen. Mal wurden aus der rund 320 Seiten starken Ausgabe nur wenige Minuten vorgelesen, dann mal länger.

Parallel zur Lesung informierte eine kleine Ausstellung auf Stellwänden mit Bildern und Texten in der Aula über Leben und Verfolgung der jüdischen Jugendlichen, ergänzt durch ein Modell des Hinterhauses in der Prinsengracht 263, bei dem man optisch die räumliche Enge des Verstecks mit dem gelesenen Text verknüpfen konnte (wir haben berichtet). Lehrer Johannes Roß, der die AG gemeinsam mit seinem Kollegen Franz Sefrin betreut, zeigte sich im Rückblick besonders von der Wirkung beeindruckt, denn „noch tagelang nach der Lesung hörte man den Namen Anne Frank im Schulgebäude“, berichtete er.

Die intensive Arbeit an dem Thema habe bei den Schülern etwas ausgelöst, weil sie neugierig geworden seien und den Wunsch geäußert hätten, das Anne-Frank-Haus zu besuchen. Dass aus dieser schulischen Aktion nun eine Fahrt entsteht, sieht Roß auch als Anerkennung für die Jugendlichen, denn: „Wir sind froh über diese Spende, die für die Schüler eine Wertschätzung ist“, zumal die Gruppe nicht nur Erinnerungsorte besucht, sondern die Inhalte anschließend in die Schule tragen will.

Beim Lions-Club stieß die Bewerbung der Courage-AG auf offene Türen, wie Präsident Jürgen Glaser betonte, der sich über das Engagement freute und sagte: „Gerne sind wir in der Region aktiv und versuchen, derartige Projekte zu unterstützen“, weil Bildung und Haltung aus seiner Sicht dort beginnen, wo junge Menschen sich konkret mit Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen. Rückendeckung bekam die AG auch von der Schulleitung, denn die stellvertretende Schulleiterin Randy Eichin hob die kontinuierliche und wichtige Arbeit der Gruppe hervor und verwies auf ihren Stellenwert im Schulprofil: „Sie sind ein fester Bestandteil unserer Schule und sorgen dafür, dass diese wichtige Themen auch im Schulalltag präsent bleiben.“

(Mit freundlicher Genehmigung der RNZ; Bild und Text: Bertold Jürriens)