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Nichts Unnötiges beim Bewerbertraining

Zehntklässler nahmen an „Fit for your future” am ASG Neckarbischofsheim teil – Positive Rückmeldungen

 Von Berthold Jürriens

Neckarbischofsheim. (bju) Zwei Schulvormittage, fünf Schulklassen, elf „Interviewer“ und fast 130 Vorstellungsgespräche. Die BOGY–Beauftragte (Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium) Daniela Emrich am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium freute sich erneut über ein „großes Expertenteam rund um die Berufswelt“ und „engagierte Zehntklässler“, die beim Bewerbertraining einen Einblick von A wie Assessment-Center bis Z wie Zeugnis erhielten. „Bei so vielen Schülerinnen und Schüler werden einige immer ins kalte Wasser geworfen und müssen als erstes Bewerbungsgespräche absolvieren während die anderen in Vorträgen vorher Tipps bekommen“, erzählt Emrich. Am Ende hätten aber alle dasselbe Wissen vom Bewerbertraining „Fit for your future“. Fachkräfte und Personalentscheider von verschiedenen Unternehmen wie DEBEKA, Volksbank Neckartal, Baustoffe Benz, Die Johanniter, Traumunternehmen, Sparkasse Bruchsal, Hochwarth IT und Gebhardt Fördertechnik GmbH simulierten mit den Bewerbern ein Vorstellungsgespräch und gaben anschließend Rückmeldungen. Auch die Bewerbungsmappen wurden dabei kritisch unter die Lupe genommen. Von der Barmer berichtete Steffen Istenes über gute und schlechte Beispiele für Bewerbungen, erklärte wichtige Details zu Online-Bewerbungen und informierte über Assessment-Center. Michaela Deeken vom Berufsinformationszentrum (BIZ) präsentierte Wissenswertes und „Tricks“ zu einem Vorstellungsgespräch und reflektierte mit den Jugendlichen deren eigenen Erfahrungen beim Bewerbungsgespräch am Vormittag. Diese waren vor allem durch anfängliche „Nervosität“ geprägt, die durch die bekannte „Warm-up-Phasen“ aber schnell überwunden wurden, berichteten die Schüler. Auf die typischen Fragen wie „Was sind ihre Stärken und Schwächen“ oder „Wie gehen sie mit Kritik um“ sollte man sich zu Hause vorbereiten, meinte Deeken. Auch soziales Engagement werde oft von Unternehmen abgefragt. „Wichtig ist immer: Bleibt authentisch“, so der Rat von Deeken. Hinweise auf passende Kleidung oder eine gewisse Lockerheit müssen zu der Situation passen. Hilfreich sei auf jeden Fall das Feedback der Interviewer gewesen, meinten die Jugendlichen. „In der heutigen Zeit bekommen die Berufsanfänger eine kaum überschaubare Informationsflut, aber die persönliche Beratung ist gerade deswegen notwendig“, so Deeken zu ihrer Arbeit. Insgesamt seien die Bewerbungstage eine „Bereicherung und eine gute Erfahrung gewesen“, hörte man von der Mehrheit der Zehntklässler. „Nichts davon war unnötig“, brachte es ein Schüler am Ende der Veranstaltung auf den Punkt.