Ameisenhaltung am ASG

(Neues Formicarium (September 2021) 

Seit dem Schuljahr 2017/2018 widmet sich eine klassenstufenübergreifende Schülerarbeitsgruppe der Haltung einer Ameisenkolonie. Ameisenhaltung unter Laborbedingungen eröffnet eine breite Palette an Möglichkeiten der Dokumentation und Erforschung, da der Nestbau beispielsweise zwischen zwei Glasscheiben stattfindet und durch Fotoaufnahmen standardisiert die Koloniegröße geschätzt werden kann. Hierzu wird ein für Ameisen ausgestattetes Terrarium benötigt, genannt Formicarium, welches auch in der Hobbyhaltung verbreitet ist. Die Beschaffung des Formicariums, des benötigten Zubehörs und der Starterkolonien konnte mit Fördermitteln aus dem Programm MikroMakro-Mint der Baden-Württemberg-Stiftung finanziert werden. Bei der Auswahl der Art und der Erlangung von Knowhow eigneten sich die Schülerinnen und Schüler bereits ein fundiertes allgemeines Wissen über diese weit verbreitete, aber zugleich außergewöhnliche Familie der staatenbildenden Insekten an. Die Zucht von ernährungsphysiologisch wertvollen Mehlwürmern stellte sich als obligatorisch heraus, nachdem sich die mitgelieferte Futtermischung als unzureichend herausgestellt hatte und bestellte Insekten aufgrund von parasitären Erkrankungen als zu gefährlich gelten. Trotz dem Rückschlag, dass zwei der drei bestellten Königinnen die kritische Phase der Koloniegründung nicht meistern konnten, sind die Ziele des Projekts im Rahmen der naturwissenschaftlichen Begabtenförderung am ASG mit dem Überleben einer heimischen Wegameisenkolonie über drei Winter bereits erreicht. Der Ameisenstaat wuchs dabei kontinuierlich und musste deshalb im vergangenen Jahr in ein neues, deutlich größeres Formicarium umziehen. 

  Starterkolonie AmeisenStarterkolonie der Schwarzen Wegameise, bestehend aus einer Königin und wenigen Arbeiterinnen (Juli 2019) 

    Innenansicht des Formicariums  Innenansicht des Formicariums (März 2021)     

   Arbeiterinnen beim Versorgen der Larven Ameisenarbeiterinnen beim Versorgen der Larven und Puppen (Juni 2021) 

Die Schülerinnen und Schüler sind mit dem Projekt mittlerweile großgeworden. Aktuell wird von zwei Teilnehmern die Teilnahme am Jugend forscht - Wettbewerb 2023 in Erwägung gezogen. Ob die Forschergruppe mit der als anspruchsvoll geltenden Zucht von Geschlechtstieren konfrontiert wird, hängt vom weiteren Wachstum des Staates ab, die kritische Größe, die zur Entstehung von Geschlechtstieren führt, könnte bereits in diesem Sommer erreicht sein. 

Die Ameisen-Forschergruppe besteht derzeit aus Philipp Schröder, Tim Schröder und Gerrit Knapp; die Schüler werden betreut von Dr. Drös und Dr. Eichin. 

(Text: G. Knapp, Fotos: Ph. Schröder) 

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