etwinning auszeichnung neckarbischofsheim

Europäisches Schulprojekt am ASG ausgezeichnet

von Berthold Jürriens

 

 

Neckarbischofsheim. (bju) Mit immer neuen Projekten zeigt das Adolf-Schmitthenner-Gymnasium (ASG) Schule, wie europäische Zusammenarbeit auch in der Bildung bei Jugendlichen funktionieren kann. Dieses Mal hieß es „Let's be friends, let's have fun“, das als interkulturelles und beispielhaftes Internetprojekt prompt eine Auszeichnung erhielt. Das europäische Qualitätssiegel eTwinning durften Projektleitern Maria Pia Panunzio, die stellvertretende Schulleiterin Andrea Mutter und die Achtklässler der Lateinklasse von Panunzio in Form von Urkunden, einem Gutschein, hochwertigen Sachpreisen und eine Schulplakette offiziell entgegennehmen. Mit der Auszeichnung wird die „hervorragende Projektarbeit“ und das „zukunftsweisende Engagement in europäischen Schulpartnerschaften“ am ASG gewürdigt. Dafür hatten sich Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Europäische Lebenswelten“ beschäftigt. Neben neuen Unterrichtsmethoden überzeugte die Jury die kreative Interpretation der Neckarbischofsheimer Projektklasse. „Wir haben den Alltag im alten Rom als Grundlage für den Austausch mit den Partnern genommen und diesen gleich zweisprachig in Comics, Quiz, Bild und Text präsentiert“, erzählt Panunzio, die vom Engagement ihrer Schüler sichtlich begeistert gewesen sei. Die dabei entstandenen zahlreichen Lernmaterialien stießen bei den Projektpartnern auf ein positives Echo. Um diese Partner aus Italien, Spanien, Polen und Rumänien besser kennenzulernen, tauschten sie sich online über ihre Schulen und Heimatstädte aus, produzierten Videos, und verschickten Grußkarten zu Fest- und Feiertagen. So entstand ein reger Austausch zwischen den Partnerklassen, bei dem die Jugendlichen nicht nur unterschiedliche Kulturen kennenlernten, sondern zugleich ihre Kenntnisse der gemeinsamen Projektsprache Englisch erweiterten. „Das Projekt zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie die Neugier auf die europäischen Nachbarn auf spielerische Weise geweckt und die interkulturelle Kompetenz der Schülerinnen und Schüler mit Fantasie gefördert werden kann,“ so die Jury weiter. Hervorgehoben wurde in den persönlichen Urkunden der Schüler, dass diese neben dem Einsatz von digitalen Medien und das Kennenlernen von Sprache und Kultur des Partnerlandes mit aktiven Fremdspracheneinsatz auch die Fähigkeit zu konstruktiver und erfolgreicher Teamarbeit durch Verwirklichung eines internationalen Projekts erfolgreich umgesetzt hätten. Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel würdigt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz jährlich herausragende Schulpartnerschaften, die sich durch eine ausgeprägte Kooperation zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch innovative Unterrichtskonzepte auszeichnen. eTwinning wurde 2005 als Hauptaktion des eLearning Programms der Europäischen Kommission gestartet und ist seit 2014 fest in Erasmus+, dem europäischen Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, integriert. Europaweit sind rund 200.000 Schulen bei eTwinning angemeldet und nutzen die geschützte Plattform für ihre Projektarbeit.

Zusätzliche Informationen