Der Unterrichtsbetrieb wird für die Schülerinnen und Schüler aller Klassen ab dem 15.06.2020 wieder aufgenommen (Stand 14.06.2020) 

Ab Montag, den 15.06.2020, wird in allen Klassen wieder Fachunterricht im Präsenzunterricht stattfinden, allerdings nur mit jeweils der Hälfte der Schülerinnen und Schülern einer Klasse.
Wir starten mit den Schülerinnen und Schülern der A-Woche; die zweite Hälfte (B-Woche) beginnt am Montag, den 22.06.2020.

  • Aktuelle Informationen, die für Schülerinnen und Schülern wichtig sind, befinden sich immer in Moodle für die jeweilige Klasse.
  • Mit Aufnahme des Unterrichtsbetriebs gelten besondere Hygienemaßnahmen am ASG, die von allen eingehalten werden müssen.
  • Bitte denken Sie daran, dass alle Schülerinnen und Schüler mit vollständigen Materialien (Mäppchen: Kleber, Schrere, Buntstifte, Heft, Bücher, ...) in den Präsenzunterricht kommen, da ein Austausch der Materialien den Hygienemaßnahmen widerspricht.
  • Im Elternbrief der Schulleitung erhalten Sie weitere wichtige Informationen.

Weitere aktuelle Informationen der  Landesregierung und des  Kultusministeriums  finden Sie hier.

Weiterhin steht Ihnen die Schulleitung für Fragen zur Verfügung.
Wenden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail an uns
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Mail Anhang

Schüler*innen am ASG setzen sich für Kinderrechte in Westafrika ein:

Jens Brandenburg (MdB) empfing unsere Schüler*innen in Berlin

 

Berlin/Neckarbischofsheim. Auf Einladung des FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Brandenburg trafen Schülerinnen und Schüler des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums Neckarbischofsheim in Berlin die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Deutschen Bundestag, Gyde Jensen (FDP). Im Mittelpunkt des Austauschs stand das Engagement der jungen Schülerinnen und Schüler gegen Kinderhandel in Benin. Schätzungen zufolge werden in dem westafrikanischen Land jährlich rund 50.000 Kinder und Jugendliche illegal verkauft. Bereits im Mai hatte die Schüler-AG CourAGe mit einem Aktionstag ein Zeichen gegen die Menschenrechtsverletzungen gesetzt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler beteiligten sich mit einem roten Handabdruck auf einer 25 Meter langen Tapete an der Aktion. Die Tapete übergaben die Schülerinnen und Schüler nun im Deutschen Bundestag an die beiden FDP-Bundestagsabgeordneten.

 

"Der Einsatz für Menschenrechte weltweit lebt von engagierten Initiativen. Mit Eurer Aktion helft ihr, Menschenrechten mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen", lobte Jensen den Einsatz der jungen Neckarbischofsheimer. Als jüngste Ausschussvorsitzende des Deutschen Bundestages seien ihr Kinderrechte ein besonderes Anliegen. Mit den Schülerinnen und Schülern sprach Jensen auch über die besonderen Herausforderungen ihrer Arbeit im Ausschuss für Menschenrechte. "Da es bei Menschenrechtsverletzungen kaum Sanktionsmöglichkeiten gibt, braucht man einen langen Atem. Man muss Probleme benennen und ihnen eine Bühne geben und darf nicht den Mut verlieren, sich immer weiter dafür einzusetzen. Gerade Kinder sind diejenigen, die am meisten unter Konflikten leiden", erklärte sie.

Neben dem Problem des Kinderhandels in Westafrika diskutierte die Schülergruppe mit den beiden jungen FDP-Politikern auch über Menschenrechtsverletzungen bei Kleidungsproduzenten in Bangladesch und die Situation inhaftierter Journalisten in der Türkei. Einen stärkeren Einsatz der Bundesregierung für Menschenrechte erhofft sich Jensen durch den deutschen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Ab 2019 erhält die Bundesrepublik für zwei Jahre einen der zehn nicht-ständigen Sitze.

Abschließend gab der Walldorfer Bundestagsabgeordnete Jens Brandenburg einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Bundestages und die Herausforderungen in der Bildungspolitik. Die Schülergruppe des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums freute sich über die zahlreichen Eindrücke aus Berlin. "Dem Parlament so nah zu sein und unsere Anliegen unmittelbar bei den Abgeordneten vorzutragen ist eine einmalige Gelegenheit", berichtet Hannah Fechter, eine Schülerin des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums. Rotary Sinsheim und die Bundestagsverwaltung haben die Teilnahme der 21 Schülerinnen und Schülern an der Berlin-Fahrt finanziell unterstützt.

 

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