Deutsch am ASG

Das Fach Deutsch am Gymnasium bedeutet in der Unterstufe einen Unterricht, der in drei Teilbereiche zu unterteilen ist: Literatur und Aufsatzlehre, Rechtschreibung und Grammatik. Im Bereich der Literatur und Aufsatzlehre lernen die Schülerinnen und Schüler die Gattungen Märchen, Sagen (lokale und die des Altertums), Gedichte, Schwänke, Fabeln und ein Jugendbuch kennen und können nach zwei Jahren Aufsätze als Nacherzählung, Erlebnisbericht, Bericht und Beschreibung und Schreiben nach literarischem Muster gestalten. In der Rechtschreibung werden zunächst Groß- und Kleinschreibung, s-Schreibung, Dehnung und Schärfung und gleich – und ähnlich klingende Laute sowie Zeichensetzung behandelt. Im Bereich der Grammatik geht es neben Wortarten auch um Satzbau.

In Klasse 7 und 8 lesen die Schüler Heldensagen, Kurzgeschichten, Anekdoten und Kalendergeschichten, Jugendbücher, das erste Drama und eine Novelle und behandeln neben Balladen und Moritaten wiederum Gedichte und im Medienbereich „Jugendzeitschriften“ und „Fernsehen“. Nun schreiben sie als Aufsätze Inhaltsangaben, literarische Charakterisierungen und Interpretationen. Im Bereich der Rechtschreibung kommen Regeln die Getrennt- und Zusammenschreibung betreffend sowie Fremdwörter hinzu. In der Grammatik werden die Wortarten um Adverbiale, die Syntax um Adverbial- und andere Sätze ergänzt und der Konjunktiv und die indirekte Rede eingeführt.

In Klasse 9 und 10 besteht der Deutschunterricht vornehmlich in der Behandlung von Literatur; Grammatik und Rechtschreibung wird nur noch punktuell wiederholt. Für die Schülerinnen und Schüler neue Aufsatzarten wie lineare und dialektische Erörterung, Interpretationen von Gedicht, Prosa und Drama sowie essayistisches Schreiben werden eingeführt und geübt. Zudem wird ein Bewerbungstraining Inhalt des Deutschunterrichts sein. Im Medienbereich wird dem Thema „Zeitung“ Raum gegeben und auch der Sprachwandel, Dialekt und Jugendsprache werden behandelt.

Ab Klasse 11 stehen Epochen wie Barock sowie die Behandlung von mittelalterlicher Lyrik, Kurzprosa, modernem Roman und antikem Drama als Ergänzung des bisherigen Spektrums im Mittelpunkt.

In der Kursstufe gibt es dann sogenannte Sternchenthemen, also Texte, die alle Schülerinnen und Schüler zur Vorbereitung auf das Abitur bearbeiten müssen. Diese wechseln alle 4-5 Jahre. Seit 2013/14 sind dies neben Lyrik Georg Büchners Drama „Dantons Tod“, Max Frischs Roman „Homo faber“ und Peter Stamms postmoderner Roman „Agnes“.