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Weihnachtliche Stimmung dank junger Künstler

ASG-Neckarbischofsheim präsentierte mit Konzert musikalische Vielfalt

Von Berthold Jürriens

Neckarbischofsheim. (bju) Erst Parkplatzsuche, dann Sitzplatzsuche. Diese Reihenfolge erlebten zahlreiche Besucher des beliebten Weihnachtskonzerts am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium, das sich immer mehr zu einer Großveranstaltung entpuppt. In diesem Jahr war die Zuschauerkapazität in der Aula durch die Baumaßnahmen zusätzlich eingeschränkt und absolut an der Grenze.  

Die vorweihnachtliche Stimmung war dennoch garantiert, was allein an den jungen Künstlern auf der Bühne und den engagierten Musikfachkräften lag. „Kompositionen aus dem 14. Jahrhundert bis zur Neuzeit“, versprach die stellvertretende Schulleiterin Andrea Mutter, die ihre Ansagen immer wieder mit Informationen würzte.

Der Auftakt gehörte Elisabeth Kohlmann und der Chor der Klasse fünf, die Lieder aus dem Musical „Sterntaler“ zum Besten gaben, das bereits anlässlich des Nikolausmarktes in Neckarbischofsheim aufgeführt worden war. Nach dem schwungvollen „Let it snow“ hatten die Sängerinnen und Sänger der Klassen sechs und sieben mit „Nun sei uns willkommen, Herre Christ“ und dem modernen „Weihnachten, bitte wenden“, in dem zeitkritisch pointiert die eilige adventliche Suche in engen Einkaufsstraßen und Shopping-Zentren besungen wird, ihren großen Auftritt. Timo Reikowski dirigierte dabei gewohnt souverän. Ein Höhepunkt vor der Pause war sicherlich der Auftritt des Chors der Klassen acht bis Kursstufe zwei unter der Leitung von Andreas Frank. Kräftig und doch stimmungsvoll gab es „Ein Kind geborn` zu Bethlehem“ und „Locus iste“ zu hören, die mit langanhaltendem Beifall honoriert wurden. Anschließend standen die Orchester im Mittelpunkt, die unter Reikowskis Dirigat unter anderem mit „Frosty the snowman“ begeistern konnten. Arcangelo Corellis „Pastorale“ hatte sich das „ältere“ Orchester ausgesucht, das nicht nur klassisch zu überzeugen wusste, sondern mit „White Christmas“ 

einen Klassiker präsentierte. Mit viel Freude waren die „Crazy Instruments“ mit ihrer Dirigentin Kerstin Obert auf der Bühne aktiv. „Easy Pop“ oder „Happy“ ließen dann auch die Zuschauer mitwippen.

Allerbesten Big Band Sound gab es anschließend von Barbara Starck und ihrer Gruppe zu hören. Bekannte Weihnachtslieder klangen in diesem musikalischen Gewand mal ganz anders. Dabei konnten auch die Solisten absolut überzeugen. Gemeinsam intonierten die Musikerinnen und Musiker zum Abschluss „Macht hoch die Tür“, dessen Schlusstöne der Auftakt für den langanhaltenden Beifall der begeisterten Zuhörer war.

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