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Großer Erfolg in der Neurobiologie-Olympiade

Mit Lina Zenz (Kursstufe 1) nahm erstmals eine Schülerin des ASG an der Internationalen Neurobiologie-Olympiade teil.

Der englischsprachige Wettbewerb, den die Deutsche Neurowissenschaften Olympiade (DNO) ausrichtet, wird in drei Runden ausgetragen. Die erste Wettbewerbsrunde findet auf regionaler Ebene statt (Regionals). In den drei Regionalentscheidungen, die in Berlin, Bonn und Frankfurt stattfinden, messen sich jeweils etwa 50 Schülerinnen und Schüler. Die jeweils fünfzehn Besten qualifizieren sich für die Nationals, die in diesem Jahr in Heidelberg ausgetragen wurden. Der Gewinner dieser zweiten Wettbewerbsrunde vertritt Deutschland bei der Endrunde des weltweiten Wettbewerbs, dem sogenannten International Brain Bee.
Jede Ebene des Wettbewerbs besteht aus fünf Abschnitten, in denen Wissen zum Thema Neurobiologie abgeprüft wird. Diese Kenntnisse erwerben die Wettbewerbsteilnehmer aus einem Study Guide, das im Vorfeld seitens der DNO zur Verfügung gestellt wurde,  sowie dem Lehrbuch „Science of the Brain: An Introduction for young students“.
Lina nahm am 17. März bei den  die diesjährigen Regionals in Frankfurt teil. Nach Begrüßung und standesgemäßer Einkleidung mit einem DNO-T-Shirt mussten die Teilnehmer innerhalb einer begrenzten Zeit einen Multiple-Choice Test bearbeiten, der Themen aus allen Bereichen der Neurobiologie behandelte. Im zweiten Wettbewerbsteil ging es um das Thema Neuroanatomie. Hier waren auf einem großen Tisch mehrere Gehirnmodelle und Mikroskope mit mikroskopischen Präparaten verteilt. Die Wettbewerbsteilnehmer mussten an verschiedenen Stationen jeweils innerhalb von einer Minute Fragen beantworten. 

Nach der Pause, die zum Essen, für Unterhaltungen mit den anderen Wettbewerbsteilnehmern und zum Betrachten origineller und unterhaltsamer Versuche rund um das Thema des Wettbewerbs genutzt werden konnte, ging es weiter mit einer Podiums-Fragerunde mit Professoren, die im Bereich der Neurowissenschaften tätig sind; der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben steigerte sich. Ab diesem Teil des Wettbewerbs durften auch die Eltern anwesend sein. Als die Podiumsrunde beendet war, begann die Patientendiagnostik. Mithilfe von Informationen, z. B. der Beschreibung der Patientensymptomatik, mussten Krankheiten diagnostiziert werden.
Die fünfzehn Punktbesten der ersten vier Wettbewerbsteile, zu denen auch Lina gehörte, nahmen zuletzt noch an einer zweiten Podiumsrunde mit inhaltlich anspruchsvollen Fragen  zu beantworten waren. Der Wettbewerbstag fand seinen Abschluss mit der Preisverleihung an die Vorrundenbesten.

Lina gelang es auch bei den German Nationals, die am 12. Mai am EMBL (European Molecular Biology Laboratory) in Heidelberg ausgetragen wurden und bei denen wieder fünf anspruchsvolle Wettbewerbsrunden absolviert werden mussten, unter die besten 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorzustoßen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg! 

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