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Sommerkonzert als „neuronales Feuerwerk“

Hohe musikalische Qualität am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium begeisterte Publikum

Neckarbischofsheim. (bju) Die jungen Sängerinnen und Sänger sowie die Musizierenden des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums müssen nach Ende des traditionellen Sommerkonzerts so richtig satt gewesen sein. Auf jeden Fall dann, wenn es stimmt, dass der Applaus das Grundnahrungsmittel für Künstler ist. Denn davon gab es für die Musikergruppen und die zahlreichen talentierten Solisten verdientermaßen reichlich. Dass alle dabei ein wenig ins Schwitzen kamen, lag ein bisschen an der Aufregung, am Wetter, aber natürlich auch an der vollbesetzten Aula, in der jeder Auftritt ein kleiner Höhepunkt des zweistündigen Konzertabends war. „Ein neuronales Feuerwerk“ versprach Schulleiter Harald Frommknecht den Besuchern, nachdem er naturwissenschaftlich erklärt hatte, was bei einem Konzert im Kopf mit den Synapsen so alles passiert und dass der „Hormonhaushalt“ auf besondere Art und Weise davon profitieren würde. Die Chöre nahmen im ersten Teil des Konzerts die Bühne mit bekannten Musical-Melodien, Pop-Klassikern und traditionellem Liedgut in Anspruch, die von Konrektorin Andrea Mutter anmoderiert wurden. Der Chor der Klasse 5 zeigte unter der Leitung von Elisabeth Kohlmann ganz besondere artikulatorische Fähigkeiten und stimmte das Publikum mit „Supercalifragilisticexpialidocious“ aus „Mary Poppins“ auf den beschwingten Abend ein. So leidenschaftlich wie Timo Reikowski den Chor der Klasse 6/7 dirigierte, so sangen auch die jungen Akteure. Besonders bei „Perfect“ von Ed Sheeran war der Titel des Liedes für ihre Darbietung Programm. Einfach perfekt gesungen. Nochmals eine Steigerung hatte Andreas Frank mit dem großen Chor der Klassen 8 bis Kursstufe 2 parat. Schon fast frenetisch bejubelt wurde der A-cappella-Klassiker „Only you“, der die stimmliche Qualität der Künstler eindrucksvoll präsentierte. Die vorzügliche Begleitung am Klavier hatte Kerstin Obert an diesem Abend übernommen, während Harald Kühn am Cajon den Takt vorgab. Nach der Pause spielte zunächst das „Kleine Orchester“ ganz groß auf. Die Filmmusik vom Dino-Klassiker „Jurassic Park“ schien nicht nur den Zuhörern zu gefallen, sondern auch den Musikern selbst. Viel Beifall bekam das Zusammenspiel des Kleinen und Großen Orchesters unter dem Dirigat von Luis Flaig, die leicht und spritzig „Lord of the dance“ intonierten. Ganz stark zeigte sich das Große Orchester bei „Beauty and the Beast“. Kerstin Oberts „Crazy Instruments“ sorgten dann für komplettes Sommergefühl und guter Laune mit „California Dreamin' und „The bare necessities“ aus dem „Dschungelbuch“. Schon traditionell durften sich die Besucher am Ende des Konzerts dem unvergleichlichen „Big Band Sound“ unter der Leitung von Barbara Starck hingeben. Ging es bei „Living in a dream“ noch ruhig zu, zeigte sich Justin Timberlakes “Can't stop the feeling” als Muntermacher. „Get funky“ forderte die Big Band und das Orchester nochmals musikalisch versiert auf bevor alle Instrumental Ensembles unter Luis Flaig den „Summer Blues“ verkündeten. Ein besonderer Dank ging an die Technik-AG, die auch dieses Mal der Garant für gute Töne und richtiges Licht waren.

Von Berthold Jürriens

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