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Spielerisch und unterhaltsam die neue Schule erkundet

Tag der offenen Tür am Gymnasium Neckarbischofsheim zeigte großes Angebot des Bildungsträgers

Neckarbischofsheim. (bju) Großer Andrang herrschte zum „Tag der offenen Tür“ am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium, an dem sich der Gastgeber erneut bestens präpariert zeigte. Aufgeteilt in verschiedenen Gruppen konnten die Eltern und die Noch-Viertklässler nicht nur das weitläufige Schulgebäude erkunden, sondern erhielten reichlich Informationen über Fremdsprachenwahl, Profile, Kooperation mit der Musikschule Sinsheim, Stundentafel, Hausaufgabenbetreuung oder die Wahl zwischen G8/G9. Dass die Kinder mit den Mitmach-Aktionen den größeren Spaß hatten, wie es Schulleiter Harald Frommknecht in seiner Begrüßungsrede angekündigt hatte, war nicht zu übersehen.

Ob Spiele im Computerraum, im Fach Musik, Experimente bei den Naturphänomenen oder der erste Kontakt mit den Fremdsprachen Französisch, Latein oder Italienisch – Neugier und Offenheit waren der ständige Begleiter der zukünftigen Fünftklässler. Für Fragen standen die Schulmentoren oder Lehrer zur Verfügung, die bereitwillig zur Seite standen. Auch die Sternwarte, der Schulhund sowie die Bildende Kunst fehlten nicht als „Anlaufstelle im Gymnasium-Parcours“. Verschnaufpausen konnte man bei Kaffee und Kuchen genießen und sich mit anderen Vätern und Müttern austauschen. Hier vor allem über die Begrüßungsreden in der Aula, in der Frommknecht mit dem „spannenden und wichtigen“ Tag nicht zu viel versprochen hatte. Bürgermeisterin Tanja Grether lobte das breite Angebot an der Schule, warb für die Mensa und blickte mit dem Anbau in eine moderne Zukunft des Gymnasiums. Nicht ganz so zeitgerecht scheint weiterhin die Schülerbeförderung zu sein. „Ich sage es ihnen vorweg: Die Busse sind sehr voll.“ Von einer möglichen Lösung des seit vielen Jahren bekannten Problems sprach die Verwaltungschefin aber nicht. Vom Elternbeirat hatte Kirstin Arnold einladende Worte parat: „Jeder freut sich hier auf die Fünftklässler.“ Sie selbst habe in all den Jahren das ASG als eine „hilfsbereite Schule“ schätzen und kennengelernt. Über die wichtige Arbeit des „Freundeskreises“ informierte Armin Nobest. Viel Beifall bekam Schülersprecher Maurizio Häfele, der für die Veranstaltungen der „Schüler mit Verantwortung“ (SMV) Werbung machte. „Ihr könnt uns Schülern auch sonst alles zu unserem Gymnasium fragen. Meistens sind die Antworten ehrlicher“, sagte er lächelnd. 

Welchen wichtigen Stellenwert die Musik am Gymnasium hat, zeigten die Beiträge vom Mittelstufenchor und von den „Crazy Instruments“. Insgesamt erschien die Anzahl der interessierten Eltern und Kindern ein wenig geringer als in den Jahren zuvor. Ob es an der Verpflichtung zur Vorlage der Grundschulempfehlung für die weiterführende Schulart liegt, die ab dem Schuljahr 2018/19 in Kraft tritt, ist Spekulation. Denn weiterhin haben die Eltern das letzte Wort bei der Entscheidung über die weiterführende Schule.

 

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