ASG unterwegs Bildchen

Klasse 9: Sprachfahrten nach Rom, Paris und Südengland (14.5. - 18.5.2018)

Klasse 8: Frankreichaustausch Gegenbesuch des ASG im Collège Saint-Jean in Bagnols-sur-Cèze (11.6. - 18.6.2018)

Klasse 7: Schullandheim (2.7. - 7.7.2018)

Berlin-Exkursion 2017 der Neigungskurse Geschichte und Gemeinschaftskunde

Vom 27.4.17 bis zum 2.5.17 durften der Geschichte- und Gemeinschaftskundekurs gemeinsam mit Frau Bönisch und Frau Emrich eine Exkursion nach Berlin unternehmen.

Freitagnachmittags ging es für 16 Schüler von Mannheim aus mit dem ICE in Richtung unserer geschichtsträchtigen Hauptstadt Berlin, in der uns ein, von den Lehrerinnen vorbereitetes, spannendes Programm erwartete.

Nach etwa fünf Stunden Zugfahrt kamen wir erschöpft, aber dennoch voller Tatendrang in unserem Jugendgästehaus nahe des Hauptbahnhofs an, sodass wir nachts nach gemeinsamem Restaurantbesuch erst einmal unsere Beine vertreten mussten. So ging es zur ersten kleinen Tour zum Brandenburger Tor auf dem Pariser Platz, an dem wir nicht schlecht über die noblen Hotels staunten.

Unser erster richtiger Tag in Berlin begann mit einem vielversprechenden Programm.     Wir erhielten zuerst, bei leider immer wiederkehrenden Regenschauern, eine Führung zur Berliner Mauer in der Bernauer Straße. Die Besichtigung zeigte auf, dass es sich bei der Mauer um eine riesige Anlage mit Wachtürmen und Minenfeldern handelte.

Nach der Mittagspause gingen wir dann weiter zum Deutschen Dom, in welchem der GK- Kurs ein Schülerprojekt zur Parlamentspraxis ausübte und der G- Kurs sich die Ausstellungen zur deutschen Geschichte genauer ansehen konnte. Nach der Besichtigung des Holocaust Mahnmals, ein aus Beton erbautes Stelenfeld, hatten wir genügend freie Zeit um shoppen zu gehen, sich eindrucksvolle Kaufhäuser wie das KaDeWe anzuschauen oder einfach nur, um sich auszuruhen von dem Trubel der Großstadt, an welchen wir uns erst noch gewöhnen mussten.

Den Sonntag starteten wir mit dem Besuch eines Atombunkers aus den Siebziger Jahren und dem Museum „Story of Berlin“, in welchem man die Geschichte Berlins rund 800 Jahre mit zahlreichen Ausstellungsstücken zurückverfolgen konnte.

Nach gemeinsamer Fahrt zum Alexanderplatz und einer kleinen Stärkung ging die Tour weiter zum ehemaligen Stasi Gefängnis- in Hohenschönhausen.

Dort erhielten wir eine interessante Führung durch Vera Lengsfeld, einer bekannten Bürgerrechtlerin der DDR und ehemaligen Gefangenen, die von Folter und Unterdrückung durch die Stasi aus eigener Erfahrung sprach und deren Worte die beiden Kurse sehr berührten. Zu fast keinem anderen Zeitpunkt unserer Berlinfahrt war uns dieser schreckliche Teil der Geschichte so nah und greifbar.

Nach der eindrucksvollen Führung machten sich einige auf zu den Hacke‘schen Höfen und der Museumsinsel. Danach ging es ins Hotel, wo man dann in Ruhe den Abend ausklingen ließ.

Am Montag stand dann der Besuch des Jüdischen Museums an. Da wir trotz Vorbuchung leider keine Führung bekamen, mussten wir uns mit Audioguides begnügen. Trotzdem zeigten sich doch einige sehr begeistert, insbesondere von der außergewöhnlichen Architektur des Museums, welche die Geschichte der Juden in Deutschland darstellen soll. Nach einer kurzen Mittagspause trafen wir uns dann an der Museumsinsel zur Spreerundfahrt. Glücklicherweise machte das Wetter mit und wir konnten im Trockenen die Fahrt durch das Regierungsviertel und Ost-Berlin genießen. Abends besuchten wir eine Vorstellung das bekannte Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse“, durch das unter anderem Dieter Hallervorden bekannt geworden ist. An diesem Abend traten sieben unterschiedliche Kabarettisten auf und teilweise mussten wir auch herzlich lachen. So gingen wir dann nach einem circa zweieinhalbstündigen Programm wieder zurück ins Hotel. Einige blieben noch in der Lobby sitzen und verbrachten den letzten Abend in geselliger Runde.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf zum Reichstagsgebäude. Dort hörten wir uns einen Vortrag auf der Besuchertribüne im Plenarsaal an und hatten danach ein Gespräch mit Mitarbeitern des CDU-Abgeordneten unseres Wahlkreises Dr. Stephan Harbarth, der uns leider nicht persönlich über den Tagesablauf eines Abgeordneten berichten konnte. Anschließend besichtigten wir noch die architektonisch beeindruckende Kuppel des Reichstagsgebäudes, bevor wir dann im benachbarten Paul-Löbe-Haus ein Mittagsessen genießen durften. Danach gingen wir zurück ins Hotel, schnappten uns unser Gepäck und begaben uns zum Hauptbahnhof zur Heimfahrt. Nach einer fünfstündigen Fahrt kamen wir nach einer sehr erfolgreichen fünftägigen Exkursion mit vielen neuen Eindrücken wieder in Mannheim an.

Leonie Stattelmann und Moritz Henrich

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